Biete Futter und Wasser auf natürliche Weise an, um Stress zu reduzieren

Katzen fressen durchschnittlich 10 bis 20 Mal am Tag, daher ist es keine gute Idee, deiner Katze nur zweimal täglich Futter zu geben – das ist sehr unnatürlich und verursacht den ganzen Tag über Stress. Es ist wichtig, Futter und Wasser auf natürliche und sichere Weise anzubieten, sonst wird dies zu einem ständigen Stressfaktor im Haus, wodurch Katzen erbrechen und zu wenig Flüssigkeit aufnehmen können, was ihrem Wohlbefinden und ihrer Gesundheit schadet.

TIPP 1 - Mehrere Fress- und Trinkplätze

Verteile mindestens 'deine Anzahl Katzen + 1' Fress- und Trinkplätze im Haus. Das sorgt für eine sichere, vorhersehbare Umgebung, eine langsamere Nahrungsaufnahme, einen gesünderen Urin-pH-Wert und mehr mentale Stimulation für deine Katzen.

TIPP 2 - Futter und Wasser nicht nebeneinander

Stelle Futter und Wasser niemals nebeneinander, das ist für deine Katze sehr unnatürlich. In der Natur würde deine Katze schließlich nie eine Maus neben einem Teich fangen – eine Maus hält sich dort nicht auf, weil es zu gefährlich ist, und sie bekommt bereits genug Feuchtigkeit durch das Fressen von Früchten und Insekten.

Wenn eine Katze Futter neben ihrem Wasser vorfindet, wird sie dort instinktiv weniger trinken, weil das Wasser möglicherweise verunreinigt ist. Das ist der Grund, warum so viele Katzen gerne aus Wassergläsern auf der Arbeitsplatte trinken.

TIPP 3 - 30 cm von der Wand

Platziere Fress- und Trinknäpfe etwa 30 cm von der Wand entfernt, damit die Katze zwischen Wand und Napf bleiben kann.

So kann sie ruhiger fressen oder trinken, kann dabei den ganzen Raum im Blick behalten, und ihr Rücken an der Wand gibt ihr ein sicheres Gefühl, dass sie von hinten nicht angegriffen werden kann.

TIPP 4 - Immer Trockenfutter verfügbar

Eine gesunde Katze frisst normalerweise nicht mehr, als sie braucht. Und da eine Katze durchschnittlich 15 Mal am Tag frisst, ist es am besten, den ganzen Tag über Trockenfutter anzubieten, verteilt im Haus in Anti-Schling-Näpfen, weit weg vom Wasser.

So kann deine Katze den ganzen Tag über für ihr Futter arbeiten und bekommt über den Tag verteilt kleine Häppchen

TIPP 5 - Kein Gratisfutter

Sorge am besten dafür, dass deine Katze für ihr Futter arbeiten muss. Das bedeutet, dass du keine normalen Futternäpfe bereitstellst, sondern Näpfe, bei denen sie nicht leicht an ihr Futter herankommt.

Sie muss zum Beispiel ihre Pfote benutzen oder kommt mit der Zunge nur schwer an das Trockenfutter heran. Das sind zum Beispiel Snackbälle, Anti-Schling-Näpfe oder Beschäftigungsspielzeug. Führe dies ganz allmählich ein, zunächst mit Leckerlis, bis du siehst, dass deine Katze es gut verstanden hat. Deine Katze für ihr Futter arbeiten zu lassen, verlangsamt und verringert ihre Nahrungsaufnahme und hält sie länger mit Fressen beschäftigt, was eine gute geistige und körperliche Stimulation bietet.

TIPP 6 - Nassfutter ist eine gute Feuchtigkeitsquelle

Nassfutter hat keinen guten Ruf, und dennoch ist es eine sehr gute Idee, deiner Katze täglich Nassfutter zu geben, weil dies der beste Weg ist, um genügend Feuchtigkeit aufzunehmen. Und es stimmt nicht, dass alle Katzen von Nassfutter Zahnbelag bekommen oder dass sie von reinem Trockenfutter keinen Zahnbelag bekommen können.